Verein für angewandte Sozialarbeit bei dementieller Erkrankung e.V.
Verein für angewandte Sozialarbeit bei dementieller Erkrankung e.V.

In der Zeit von Corona

Vorerst (ab 17.03.2020) müssen wir unsere Arbeit in Bezug auf die psychosozialen Betreuungsstunden und dem Ausflug ins Grüne zum Schutz unserer Klienten bis auf Weiteres aussetzen! Hauswirtschaftliche Nothilfe (z.B. Einkauf) bei Beachtung der Schutzmaßnahmen wird unseren Klienten angeboten. Die Beratung am Telefon und andere soziale Medien werden durch uns alle aufrechterhalten und gepflegt.

 

 

Meinungen vor dem Beschluss zur Aussetzung am 17.03.2020:

(Die Texte sind teilweise redaktionell gekürzt und anonymisiert)

 

Ergotherapeutin
Ich bin der Meinung, dass wir auf die Krise reagieren und zumindest vermeidbare soziale Kontakte vermeiden sollten. All eure guten Schützlinge sollten jetzt von den Familien versorgt werden, die Jüngeren sind mal dran für die Eltern und die Kinder da zu sein, niemand hat sich das ausgesucht und Hilfe ist zu leisten !
Meine Meinung!!!

Die wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Schutz verdient

Ich selbst werde auch keine Gymnastik halten und zu Hause bleiben!
Spazieren gehen ja aber allein.

 

Arzt
Deine Sorge ehrt dich als einen verantwortungsvoll denkenden Menschen.

 

Aber ich bin überzeugt, wenn ihr bei den Besuchen  bestimmte Sicherheitsregeln einhaltet (kein Händeschütteln, keine Umarmung, Sicherheitsabstand 1-2 m, Menschen mit Erkältungs-Symptomen wie Husten, Schnupfen etc. müssen draußen bleiben), könnt ihr nichts Falsches machen.

 

Bedenke, dass soziale Isolation auch töten kann.

 

Bedenke weiterhin, dass uns die Gefahr des Virus noch mindestens einige Monate beschäftigen wird.

 

Wollen wir die alten Menschen, die unsere Begleitung und Zuwendung brauchen monatelang sich selbst überlassen, obwohl die reale Gefahr einer Ansteckung bei angemessenen Verhalten sehr gering ist?

 

In einer neueren chinesischen Studie betrug die Übertragungsquote bei Menschen, die eng im selben Haushalt miteinander zusammenlebten (zum Beispiel direkte Familienangehörige im selben Haushalt) nur 9,2%. Und dies galt auch nur bei einer gesicherten Infektion der Kontakt-Person.

 

Es ist eine Güterabwägung.

Ich denke, ihr werdet  die richtige Entscheidung treffen.

 

Mitarbeiterin
Wegen unserem Ausflug am Donnerstag würde ich die weitere Entwicklung abwarten. Wenn die Klienten/Angehörige gerne weiter machen wollen und kein offizielles Verbot ausgesprochen ist, sollte man es m.E. weiter führen....

 

Pflegende Angehörige

Ich sage auch 1000 Mal DANKE!
Es wäre ein Katastrophe, wenn mein Mann jetzt von allem ausgeschlossen wäre.
Und ich würde "am Rad drehen".

 

Mitarbeiter
Ich würde versuchen jetzt erstmal jegliche Risiken zu minimieren, Kontakte zu vermeiden. Ist sicher eine Einschränkung der Lebensqualität für alle, aber die ist nur temporär im schlechtesten Fall wären sonst die Konsequenzen lebenslang. Ich glaube das möchte niemand so tragen.

 

Ich hoffe dies hilft dir in deiner Entscheidungsfindung.

In allen öffentlichen Bereichen auch mit weniger Risikogruppen gehen alle Bemühungen in diese Richtung.

 

Geschäftsleiter,  Leben mit Demenz e.V. an die Mitarbeiter
Ich will nochmals betonen, daß ich einzig eine Einzelbegleitung (1:1) und keine Gruppenbildung wünsche.

Sicher wird die Frühlingsluft und die Frühlingssonne Euer beider Gemüt unterstützen.

Also nochmals einzig ein 2er-Pärchen an der frischen Luft - bitte mit allen bekannten Vorsichtsmaßnahmen.

 

Ansonsten bitte viel Kommunikation mit den Angehörigen am Telefon.

Über Formen der Aufrechterhaltung der Nähe zu unseren Klienten denken wir nach.

 

DANKE!

 

 

... wir informieren Sie fortlaufend auf unserer Homepage über aktuelle Ereignisse.

 

Bleiben Sie gesund!

Impressionen unses Teams

 ... in der Zeit so ganz ohne unsere Klienten ...

Kontakt:

Leben mit Demenz e.V.

Hermannstrasse 38
60318 Frankfurt am Main

 

Tel.: 069 – 55 40 68
Fax: 069 – 59 67 36 84

 

Sprechzeiten von unserem Berater Herrn Ulrich Amrhein nach Ansage auf dem AB

 

Kostenfreie Beratung rund um das Thema Demenz über einen Hausbesuch oder im Büro nach Vereinbarung


E-Mail:

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