Verein für angewandte Sozialarbeit bei dementieller Erkrankung e.V.
Verein für angewandte Sozialarbeit bei dementieller Erkrankung e.V.

In der Zeit von Corona

Das Konzept unseres "Ausflugs ins Grüne" kann aufgrund des allgemeinen Gesundheitschutzes und der aktuellen Entwicklungen so nicht weiter verwirklicht werden. Wie bereits im Frühling dieses Jahres haben wir schweren Herzens und Kraft der aktuellen Wahrnehmung unserer gemeinsamen Wirklichkeit nochmals entschieden, den Ausflug ab sofort (26.10.2020) für mindestens 4 Wochen einzustellen.
 
Die Mitarbeiterinnen kommunizieren mit den Angehörigen, wie über einzel durchgeführte psychosoziale Betreuungsstunden "unter vier Augen" an den Tagen des Ausflugs und andere Kommunikation eine Nähe erhalten bleibt und Entlastung stattfinden kann.
 
Die "psychosozialen Betreuungsstunden" und die "Fachberatung" finden ausschließlich durch unsere MitarbeiterInnen
mit jeweils einem Haushalt statt.
 
Die Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen muß gewährleistet sein.

Online-Gespräche und Mediation in Zeiten von Corona!

Wenn in Zeiten von Corona wichtige Präsenzgespräche nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich sind, können wir Ihnen gerne, für den Zweck angepasste, alternative Gesprächsformen anbieten.

Rufen Sie uns an unter 069-26012404

 

 

Unabhängig vom Thema können Sie bei Konflikten jederzeit die telefonische Konflikt-Hotline des Bundesverband Mediation e.V. kontaktieren oder diese betroffenen Personen empfehlen.

 

Konflikthotline des Bundesverband Mediation e.V. Konflikthotline des Bundesverband Mediation e.V. täglich kostenfrei 8.00 bis 20.00 Uhr

Wir freuen uns: Ab 11.05.2020 beginnen wir wieder mit unseren persönlichen Betreuungsleistungen.

 

Unsere  Mitarbeiterinnen vereinbaren mit den Auftraggeberinnen die Betreuungsstunden und die Ausflüge  individuell nach deren akuellen Bedarfen.

 

Die erste Woche wird wohl durch das erneute Kennenlernen von Klient und Begleiterin nach dieser langen Zeit der Unterbrechung geprägt sein.

 

Die Erschwernis über die Maskenpflicht und den Sicherheitsabstand wird dies sicherlich erheblich beeinflussen.

 

Erfreulicherweise konnten über soziale Medien, die gelbe Post und das Telefon die Kontakte aufrecht erhalten bleiben. Wir danken allen Beteiligten sehr für die freundliche, geduldige und stes aufmerksame Kommunikation.

 

Wichtige Informationen zur Maskenpflicht

 

 

Wir blicken zurück:

 

Vorerst (ab 17.03.2020) müssen wir unsere Arbeit in Bezug auf die psychosozialen Betreuungsstunden und dem Ausflug ins Grüne zum Schutz unserer Klienten bis auf Weiteres aussetzen! Hauswirtschaftliche Nothilfe (z.B. Einkauf) bei Beachtung der Schutzmaßnahmen wird unseren Klienten angeboten. Die Beratung am Telefon und andere soziale Medien werden durch uns alle aufrechterhalten und gepflegt.

 

WeAct-Petition

Wegen Corona: Keine Aufträge, kein Einkommen. Von den versprochenen Hilfen dürfen Solo-Selbständige weder Miete noch Krankenversicherung bezahlen. Das muss sich ändern! Unterzeichne jetzt diese WeAct-Petition.

Ein Drittel aller Corona-Toten in Heimen

Prof. Dr. Johannes Pantel am 21.04.20

Hab’s mal ausgerechnet: 33% aller Toten in Pflegeheimen, obwohl Heimbewohner nur 1% der Bevölkerung stellen !

Beitrag bei tagesschau.de

 

Das ist das Rede-Duell des Abends

 

Der Beitrag scheint Johannes Pantel geradezu aufzustacheln – der Gerontopsychiater sieht eine Art Generationenkonflikt heraufziehen und kritisiert immer wieder Menschen, die nach einer stärkeren Isolation der älteren Risikogruppe zugunsten der Jüngeren rufen.

Plasberg spielt noch einmal die Wortmeldungen von Kanzleramtsminister Helge Braun und Gesundheitsminister Jens Spahn ein, die laut über längere und striktere Ausgangsbeschränkungen für Menschen ab 60 nachdenken. "Da bleibt mir die Spucke weg", sagt Pantel. "Das ist verfassungswidrig." Er warnt davor, Menschen über 60 pauschal als gefährdet zu bezeichnen, die meisten seien nicht pflegebedürftig, körperlich fit – und auch, wie er später sagt, durchaus vernunftbegabt: "Wenn es ein Gesetz gibt, sind sie die ersten, die Mundschutz tragen".

(Auszug aus EINE KRITIK von Christian Bartlau, Freier Autor in web.de)

 

Beitrag unseres Vorstandsmitglieds Prof. Dr. Johannes Pantel  am 04.04.2020 in der Frankfurter Allgemeine
"Senioren in Zeiten von Corona: Gutgemeinte Bevormundung"

 

 

 

Beitrag unseres Vorstandsmitglieds Prof. Dr. Johannes Pantel  am 02.04.2020 in DER SPIEGEL - Gesundheit
"Strikte Isolation ist gerade für Ältere Gift"

 

 

 

Meinungen vor dem Beschluss zur Aussetzung am 17.03.2020:

(Die Texte sind teilweise redaktionell gekürzt und anonymisiert)

Ergotherapeutin
Ich bin der Meinung, dass wir auf die Krise reagieren und zumindest vermeidbare soziale Kontakte vermeiden sollten. All eure guten Schützlinge sollten jetzt von den Familien versorgt werden, die Jüngeren sind mal dran für die Eltern und die Kinder da zu sein, niemand hat sich das ausgesucht und Hilfe ist zu leisten !
Meine Meinung!!!

Die wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Schutz verdient

Ich selbst werde auch keine Gymnastik halten und zu Hause bleiben!
Spazieren gehen ja aber allein.

 

Arzt
Deine Sorge ehrt dich als einen verantwortungsvoll denkenden Menschen.

 

Aber ich bin überzeugt, wenn ihr bei den Besuchen  bestimmte Sicherheitsregeln einhaltet (kein Händeschütteln, keine Umarmung, Sicherheitsabstand 1-2 m, Menschen mit Erkältungs-Symptomen wie Husten, Schnupfen etc. müssen draußen bleiben), könnt ihr nichts Falsches machen.

 

Bedenke, dass soziale Isolation auch töten kann.

 

Bedenke weiterhin, dass uns die Gefahr des Virus noch mindestens einige Monate beschäftigen wird.

 

Wollen wir die alten Menschen, die unsere Begleitung und Zuwendung brauchen monatelang sich selbst überlassen, obwohl die reale Gefahr einer Ansteckung bei angemessenen Verhalten sehr gering ist?

 

In einer neueren chinesischen Studie betrug die Übertragungsquote bei Menschen, die eng im selben Haushalt miteinander zusammenlebten (zum Beispiel direkte Familienangehörige im selben Haushalt) nur 9,2%. Und dies galt auch nur bei einer gesicherten Infektion der Kontakt-Person.

 

Es ist eine Güterabwägung.

Ich denke, ihr werdet  die richtige Entscheidung treffen.

 

Mitarbeiterin
Wegen unserem Ausflug am Donnerstag würde ich die weitere Entwicklung abwarten. Wenn die Klienten/Angehörige gerne weiter machen wollen und kein offizielles Verbot ausgesprochen ist, sollte man es m.E. weiter führen....

 

Pflegende Angehörige

Ich sage auch 1000 Mal DANKE!
Es wäre ein Katastrophe, wenn mein Mann jetzt von allem ausgeschlossen wäre.
Und ich würde "am Rad drehen".

 

Mitarbeiter
Ich würde versuchen jetzt erstmal jegliche Risiken zu minimieren, Kontakte zu vermeiden. Ist sicher eine Einschränkung der Lebensqualität für alle, aber die ist nur temporär im schlechtesten Fall wären sonst die Konsequenzen lebenslang. Ich glaube das möchte niemand so tragen.

 

Ich hoffe dies hilft dir in deiner Entscheidungsfindung.

In allen öffentlichen Bereichen auch mit weniger Risikogruppen gehen alle Bemühungen in diese Richtung.

 

Geschäftsleiter,  Leben mit Demenz e.V. an die Mitarbeiter
Ich will nochmals betonen, daß ich einzig eine Einzelbegleitung (1:1) und keine Gruppenbildung wünsche.

Sicher wird die Frühlingsluft und die Frühlingssonne Euer beider Gemüt unterstützen.

Also nochmals einzig ein 2er-Pärchen an der frischen Luft - bitte mit allen bekannten Vorsichtsmaßnahmen.

 

Ansonsten bitte viel Kommunikation mit den Angehörigen am Telefon.

Über Formen der Aufrechterhaltung der Nähe zu unseren Klienten denken wir nach.

 

DANKE!

 

 

... wir informieren Sie fortlaufend auf unserer Homepage über aktuelle Ereignisse.

 

Bleiben Sie gesund!

Impressionen unses Teams

 ... in der Zeit so ganz ohne unsere Klienten ...

Kontakt:

Leben mit Demenz e.V.

Hermannstrasse 38
60318 Frankfurt am Main

 

Tel.: 069 – 55 40 68
Fax: 069 – 59 67 36 84

 

Sprechzeiten von unserem Berater Herrn Ulrich Amrhein nach Ansage auf dem AB

 

Kostenfreie Beratung rund um das Thema Demenz über einen Hausbesuch oder im Büro nach Vereinbarung


E-Mail:

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